Dürfen Vermieter die Haltung von Haustieren verbieten?



Hund, Katze und Co. sind unsere treuen Begleiter. In fast jedem zweiten Haushalt in der Schweiz lebt ein Haustier. Doch was tun, wenn Stubentiger und Bello bei der Vermieterschaft unerwünscht sind? Ist ein Verbot zulässig? Hier das wichtigste in Kürze.

Grundsätzlich ist die Haltung von Haustieren erlaubt insofern im Mietvertrag keine anderen Bestimmungen festgehalten sind. Doch so oder so: Kleintiere wie etwa Hamster oder Zierfische sind immer zugelassen. Vorausgesetzt sie werden nicht in grosser Zahl gehalten. Von der Grundregel ausgenommen sind ebenfalls aussergewöhnliche Arten, die andere Menschen stören oder gar gefährden könnten wie beispielsweise lautstarke Papageie oder giftige Schlangen. So gilt generell: fällt ein Tier störend auf, ist die Vermieterschaft dazu berechtigt, nach einer schriftlichen Mahnung die Haltung zu verbieten.

In den meisten Fällen ist die Haustierhaltung verbindlich im Mietvertrag geregelt. Sprich, Haustiere sind meistens nur mit Einwilligung des Vermieters erlaubt. Dieser kann ohne Nennung eines spezifischen Grunds den Vierbeiner ablehnen. Mieterinnen und Mieter, die das Tierhalteverbot nicht einhalten oder die Erlaubnis des Vermieters erst gar nicht einholen, kann sogar die Kündigung drohen.

Ausserdem gilt es zu beachten: Für die Haltung von Wildtieren kann eine kantonale Bewilligung des Veterinäramts erforderlich sein. Zudem sind viele exotische Arten aus Tierschutzgründen verboten.

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