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Diese Materialien stecken in deinem Handy


Damit ein Smartphone entstehen kann, braucht es nicht nur viel Fachwissen, sondern auch eine Vielzahl an Rohstoffen. Weshalb wir ihnen Sorge tragen müssen, liest du in diesem Beitrag.


Woraus besteht dein Handy?

Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich stark vom jeweiligen Smartphone ab. Generell können bis zu 60 verschiedene Materialien dein Smartphone zum Laufen bringen. Lithium und Kobalt sind essentiell für deinen Akku, in den Kabeln und Platinen finden sich zum Beispiel Gold, Silber und Kupfer. Aber auch weniger bekannte Elemente wie Antimon oder Tantal sind in den elektronischen Komponenten zu finden.


Handy Innenleben mit Lithium-Ionen-Akku

Wenn du dich ein bisschen mit Smartphones oder Computern im Allgemeinen auseinandergesetzt hast, werden dir auch die Seltenen Erden ein Begriff sein. Das ist ein Überbegriff für verschiedene Elemente wie Lanthan oder Neodym, die essentiell sind, damit dein Smartphone-Display die richtigen Farben produziert, vibriert und klingelt.

Je nach Smartphone findest du in der Hülle Plastik, Aluminium, Karbon, Magnesium-Legierungen und manchmal sogar Brom oder Nickel.

Du siehst, da steckt ganz schön viel drin in deinem Smartphone. Eine Studie der Universität Plymouth kam denn auch zum Schluss, dass allein für die verschiedenen Metalle eines einzigen Smartphones bis zu 15 Kilogramm Erze aus der Erde geholt werden müssen. Bei rund 4 Milliarden Smartphone-Nutzern stellt sich da natürlich die Frage: Wie lange reichen die Rohstoffe noch?


Der Abbau von Rohstoffen belastet die Umwelt

Wie knapp sind die Rohstoffe?

Das Thema Rohstoff-Knappheit ist sehr komplex. Es geht nicht nur darum, in welchen Mengen ein Element auf der Erde vorhanden ist, sondern auch, ob es abbaubar ist und wo die Vorkommen liegen.

Manche Seltene Erden sind zum Beispiel gar nicht so selten, wie ihr Name vermuten lässt. Allerdings sind sie bei uns in zu kleinen Mengen so weit verstreut, dass ein Abbau sich nicht lohnt. Grosse, zusammenhängende Vorkommen befinden sich vor allem in China, wo etwa 80 % aller Seltenen Erden gewonnen werden. Recycling ist nicht nur ressourcenschonend, es kann auch unabhängig von anderen Staaten gemacht werden. Auch die EU setzt in ihrem Aktionsplan zu kritischen Rohstoffen deshalb vermehrt auf Recycling.

Die Vorkommen vieler Materialien sind ausserdem endlich. Für manche Rohstoffe gibt es Ausweichmöglichkeiten. Trotzdem gibt es einige Vorkommen, die in den nächsten 100 Jahren knapp werden. Dazu gehören Silber, Arsen, Gallium, Indium, Yttrium und Tantal. Auch deshalb lohnt es sich, den Materialien in deinem Smartphone Sorge zu tragen.




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