Nachhaltig ist zu teuer? Nicht mit diesen 5 Tipps

Aus was werden Handys gemacht? Rohstoffe & Bauteile

Handy


Damit ein Smartphone entstehen kann, braucht es Fachwissen und eine Vielzahl an Rohstoffen, doch aus was werden Handys gemacht? In jedem Gerät stecken über 60 verschiedene Elemente von seltenen Erden über Aluminium bis hin zu Glas und Kunststoff. Diese Materialien werden weltweit abgebaut, verarbeitet und in winzige Bauteile verwandelt. Was auf den ersten Blick wie ein schlichtes Gerät wirkt, ist in Wirklichkeit ein komplexes Zusammenspiel wertvoller Rohstoffe aus aller Welt.


Woraus besteht mein Handy?

Aus was genau Handys gemacht werden, ist vom jeweiligen Smartphone abhängig, doch die meisten Elemente kommen bei vielen Handys zum Einsatz.

  • - Lithium und Kobalt sind essenziell für deinen Akku.
  • - In Kabeln und Platinen werden zum Beispiel Gold, Silber und Kupfer, aber auch weniger bekannte Elemente wie Antimon oder Tantal verwendet.
  • - In Schutzhüllen für das Handy findest du je nach Modell Plastik, Aluminium, Karbon, Magnesium-Legierungen und manchmal sogar Brom oder Nickel.

Du siehst, aus was Handys gemacht werden und dass in deinem Smartphone viel drin steckt. Eine Studie der Universität Plymouth kam denn auch zum Schluss, dass allein für die verschiedenen Metalle eines einzigen Smartphones bis zu 15 Kilogramm Erze aus der Erde geholt werden müssen. Bei rund 4 Milliarden Smartphone-Nutzern stellt sich die Frage: Wie lange reichen die Rohstoffe noch?

Was steckt im Handy und wie knapp sind die Rohstoffe?

Wenn du dich ein bisschen mit Smartphones oder Computern auseinandergesetzt hast, werden dir auch die Seltenen Erden ein Begriff sein. Das ist ein Überbegriff für verschiedene Elemente wie Lanthan oder Neodym. Sie sorgen dafür, dass dein Smartphone-Display die richtigen Farben produziert, vibriert und klingelt. Das Thema Rohstoff-Knappheit ist sehr komplex. Es geht darum,

  • - in welchen Mengen ein Element auf der Erde vorhanden ist
  • - ob es abbaubar ist
  • - wo es vorkommt

Manche Seltene Erden sind nicht so selten, wie ihr Name vermuten lässt. Allerdings sind sie bei uns in zu kleinen Mengen so weit verstreut, dass ein Abbau sich nicht lohnt. Grosse, zusammenhängende Vorkommen befinden sich vor allem in China, wo etwa 80 % aller Seltenen Erden gewonnen werden. Die EU setzt in ihrem RESourceEU-Aktionsplan zu kritischen Rohstoffen vermehrt auf Recycling, da es ressourcenschonend ist und einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Handys leistet.

Die Vorkommen vieler Materialien sind ausserdem endlich. Daher muss überdacht werden, aus was zukünftig Handys gemacht werden können. Für manche Rohstoffe gibt es Ausweichmöglichkeiten, trotzdem gibt es einige Vorkommen, die in den nächsten 100 Jahren knapp werden. Dazu gehören Silber, Arsen, Gallium, Indium, Yttrium und Tantal.

Was kann ich tun, um Ressourcen zu schonen?

Von einem komplett geschlossenen Smartphone-Kreislauf sind wir noch weit entfernt. Damit die Ressourcen geschont werden, können wir aber bereits jetzt etwas beitragen und nachhaltiger leben. Dafür kannst du Smartphones möglichst lange verwenden und nur das Gerät wechseln, wenn eine Reparatur ausgeschlossen ist.

Du kannst aber auch alte Handys verkaufen und so dafür sorgen, dass dein Gerät von einem anderen Nutzenden wiederverwendet und als gebrauchtes Handy gekauft wird. Bei jusit findest du hochwertige gebrauchte und wieder aufgewertete Handys

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Aus was Handys gemacht werden: warum das Wissen wichtig ist

Hinter jedem Smartphone steckt eine faszinierende, aber auch beunruhigende Geschichte. Aus was Handys gemacht werden, ist auch eine Frage mit globalen Konsequenzen. Die Hardware im Handy umfasst Komponenten wie:

  • - Prozessoren
  • - Displays
  • - Akkus
  • - Kameras
  • - Sensoren

Für jede einzelne davon werden Rohstoffe aus verschiedenen Teilen der Welt benötigt. Der Abbau dieser Materialien hinterlässt tiefe Spuren in der Umwelt und in den Gesellschaften der Abbauregionen.

Besonders kritisch sind die umweltschädlichen Handy-Materialien: Kobalt, Tantal und Lithium stehen im Zentrum ökologischer und ethischer Debatten. Der Kobaltabbau etwa ist in vielen Regionen mit gefährlichen Arbeitsbedingungen verbunden, während der Lithiumabbau grosse Mengen Wasser verbraucht. Hinzu kommt der CO2-Verbrauch des Handys, der bereits bei der Produktion entsteht. Laut EBB fallen zudem dabei bis zu 72 % der CO2-Emissionen eines Smartphones an, noch bevor das Gerät überhaupt eingeschaltet wird.

Was im Handy steckt und was du damit machst

Zu wissen, aus was Handys gemacht werden, verändert den Blick auf den eigenen Konsum. Was im Handy verarbeitet ist, ist zu wertvoll, um es nach ein paar Jahren einfach zu entsorgen. Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Kupfer schlummern in deinem Gerät und warten darauf, wiederverwendet zu werden.

Gleichzeitig lohnt sich ein kritischer Blick auf das eigene Nutzungsverhalten: Lohnt sich eine Handyreparatur? In vielen Fällen ja. Ein kaputtes Display oder ein schwacher Akku sind kein Grund für ein neues Gerät. Professionelle Reparaturen verlängern die Lebensdauer und schonen wertvolle Ressourcen. Bei jusit ist das möglich.

Wer sein Gerät wechseln möchte, sollte ausserdem überlegen, ob der Kauf eines gebrauchten Handys, also eines refurbished Smartphones, die bessere Wahl ist. Aufgewertete Geräte durchlaufen strenge Qualitätskontrollen und stehen Neugeräten in puncto Leistung kaum nach. Gleichzeitig sparst du Rohstoffe, Energie und CO2.

Aus was Handys gemacht werden und ob es auch nachhaltiger geht

Die gute Nachricht: Du hast Einfluss. Aus was Handys gemacht und wie viele produziert werden, bestimmt der Markt, der auf Entscheidungen der Nutzenden reagiert. Wenn du Geräte und Handyzubehör länger verwendest, reparieren lässt, gebraucht kaufst oder bewusst verkaufst statt wegwirfst, bremst du den Rohstoffhunger der Smartphone-Industrie. Recycling ist wichtig, reicht allein aber nicht aus. Der grösste Hebel liegt in der Verlängerung des Lebenszyklus. Dieser beginnt mit dem Wissen darüber, aus was Handys gemacht werden und wie wertvoll ihre Materialien sind.

FAQ: Aus was werden Handys gemacht?


Aus was werden Handys gemacht?

Ein Smartphone besteht aus über 60 verschiedenen Elementen. Die wichtigsten Materialien sind Metalle wie Aluminium, Kupfer, Gold, Silber, Lithium, Kobalt, Seltene Erden, beispielsweise Neodym, Lanthan oder Yttrium. Glas (Display), Kunststoff (Gehäuse) und Silizium (Chips) sind weitere Materialien, aus was Handys gemacht werden. Jedes dieser Materialien übernimmt eine spezifische technische Funktion vom Akku bis zum Touchscreen.

Was sind Seltene Erden und warum stecken sie im Handy?

Seltene Erden sind eine Gruppe von 17 chemischen Elementen wie Neodym, Lanthan oder Yttrium. Sie sind unverzichtbar, weil sie die Farbdarstellung des Displays ermöglichen, den Vibrationsmotor antreiben und in Lautsprechern sowie Mikrofonen wirken. Rund 80 % aller Seltenen Erden werden in China abgebaut. Sie sind ein zentraler Bestandteil dessen, aus was Handys gemacht werden.

Aus was werden die Displays von Handys gemacht?

Das Display moderner Smartphones besteht aus mehreren Schichten:

  • - Gorilla® Glass (gehärtetes Alumosilikatglas) als Schutzschicht
  • - OLED- oder LCD-Panel für die Bilddarstellung
  • - Indiumzinnoxid (ITO) für die Touch-Funktion
  • - Seltene Erden für die Farbgebung (z. B. Europium, Terbium)

Das Display ist ein rohstoffintensives Bauteil und gleichzeitig besonders reparaturanfällig.

Welche umweltschädlichen Handy-Materialien kommen bei der Produktion zum Einsatz?

Bei der Herstellung werden mehrere umweltschädliche Handy-Materialien eingesetzt:

  • - Kobalt: Abbau oft unter menschenrechtlich bedenklichen Bedingungen
  • - Lithium: hoher Wasserverbrauch beim Abbau
  • - Brom & Antimon: in Platinen, schwer recycelbar
  • - Blei & Quecksilber: in älteren Bauteilen, giftig bei falscher Entsorgung

Woraus besteht Hardware im Handy?

Die Hardware im Handy umfasst:

  • - Prozessor (SoC): Silizium-Chips mit Gold- und Kupferleiterbahnen
  • - Akku: Lithium-Ionen-Zellen mit Kobalt, Nickel und Mangan
  • - Kamera: Linsen aus Spezialglas, Bildsensoren aus Silizium
  • - Platine: Kupfer, Gold, Silber, Epoxidharz

Die Komponenten werden weltweit gefertigt und in Ländern wie China, Vietnam oder Südkorea zusammengebaut.


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